Susanne Wawatschek
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Persönliche Gegendarstellung zu der Beurteilung von Frau Betzler, da jede Medaille 2 Seiten hat:
Bei dem Termin am 20.02.2020 waren meine Arzthelferinnen keineswegs unfreundlich zu Fr. B.
Dies kann auch eine andere Patientenmutter bestätigen, die hinter Frau B. an der Anmeldung stand.
Fakt ist, dass Vorsorgetermine, die bei uns mit 30 Minuten geblockt werden, weit im Voraus ausgebucht sind, da wir neben den Vorsorgen auch andere Termine wie Akuttermine (wie in der jetzigen Grippezeit !!!! siehe dazu auch die Beurteilung mit den Wartezeiten), Impfungen, Gespräche usw. vergeben müssen. Und gerade für akut kranke, ggf. fiebernde Kinder halten wir sehr viele Termine frei, damit sie noch am selben Tag untersucht werden können.
Deswegen ist es sehr schwer einen bereits ausgemachten Vorsorgetermin zu verschieben, was lediglich mit den Worten „das ist aber schlecht“ quittiert wurde.
Die Tatsache, dass Frau B. noch im vollen! Wartezimmer einen Termin bei einem anderen Kinder vereinbart und sich dabei negativ über unsere Praxis äußerte, was wiederum von Patienteneltern bestätigt werden kann, empfinde ich demgegenüber wirklich als unverschämt.
Ungeachtet dessen habe ich trotz dieser schwierigen Situation ihren Sohn kompetent versorgt.
Die gleichermaßen despektierliche Behauptung, dass ich „die Kohle eingestrichen habe und dann den Abflug gemacht hätte“, werte ich als diffamierende Beleidigung, denn Frau B. hätte auch bereits vorher die Praxis verlassen können. Niemand wird zu einer Behandlung gezwungen!
Demgegenüber erachte ich es für nachvollziehbar, dass ich das Verhalten von Frau B. meinen Arzthelferinnen gegenüber und im Wartezimmer nicht unkommentiert lassen konnte. Dies entspricht meiner Vorstellung von einer verantwortungsvollen Chefin und Ärztin.
Als Resümee lässt sich zusammenfassen, dass man es tatsächlich nicht jedem recht machen kann, aber dass ich mich über die vielen Familien freue mit denen eine vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit möglich ist.